Firewall
Die Kopplung eines lokalen Netzwerkes mit dem Internet
vermindert die Sicherheit der Rechner und Daten im LAN. Eine günstige
Sicherheitsmaßnahme gegen Angriffe aus dem Internet ist die
Kombination aus Application-Level-Gateway , Proxy-Servern und Paketfilter
in der ComniPort-F.
Die wichtigsten Funktionen
- Paketfilter
- Application Level Gateway
- WWW-Proxy
- FTP-Proxy
- Store-and-Forward-Mailproxy
- Remote Logs
- Log-Überwachung
Übersicht
Im Gegensatz zu typischen kommerziellen Firewall-Systemen unterliegt
unsere ComniPort-F-Software, wie auch das dazugehörige
Betriebssystem der Gnu Public License (GPL). Dies
bedeutet, neben der Kostenersparnis (sowohl Betriebssystem als auch
Firewall-Software sind kostenlos), dass alle Software auch im Quellcode
für jedermann überprüfbar ist. Hierdurch haben Sie
die Sicherheit, dass sich kein Hersteller, Hacker, Geheimdienst
oder Industriespion, eine Hintertür in das System gebaut haben
kann.
Viele Schnittstellen
Die iBox-Serie unterstützt eine große Anzahl an Schnittstellen,
um Ihnen die benötigte Anpassungsfähigkeit bereitzustellen,
ohne dabei die Vorteile eines eingebetteten Systems zu mindern.
Zu den Standardschnittstellen gehören u. a.
- Einzel- oder 4-Port-10/100-Fast Ethernet
- Gigabit Ethernet
- 4/16-Token-Ring
- Dual-attached-Multimode-FDDI-Karten
- Außerdem unterstützt das System Schnittstellen für
analoge oder digitale Wählverbindungen wie auch digitale
Standleitungen von 64 kbit/s. bis 2 Mbit/s.
Filtersoftware
Jeder Netzwerkschnittstelle ist ein Eingangs- und ein Ausgangsfilter
zugeordnet. Soll ein Datenpaket von einer zur anderen Schnittstelle
wechseln, muss es zusätzlich einen Weiterleitungsfilter passieren.
Jeder Filter kann beliebig mit Regeln bestückt werden.
Masquerading
In dem Weiterleitungsfilter ist die Möglichkeit des Masquerading
implantiert. Die n zu 1 Adressübersetzung nutzt den Sicherheitseffekt,
dass IP-Adressen aus den privaten Bereichen nicht im Internet geroutet
werden. Zusätzlich werden IP-Adressen eingespart.
Web- und FTP-Proxyserver
Neben der Funktion als Application-Level-Gateway (Trennen und Neuaufbau
der Verbindung), hat der Web-Proxy auch Cache-Funktionalität.
Durch das Zwischenspeichern stellen Sie den Benutzern im LAN die
Seiten viel schneller zur Verfügung, vermindern den Datenverkehr
ins Internet erheblich, womit meistens eine Kostenreduzierung verbunden
ist.
Store and Forward-Proxy für Mail
Emails werden im Internet über das SMTP-Protokoll transportiert
und in den Postfächern der Benutzer abgelegt. Die Benutzer
holen sich die Mails mit Hilfe des POP3 oder IMAP-Protokolls aus
den Postfächern. Der POP/IMAP-Server sollte also nur aus dem
LAN, der SMTP-Server sollte aus dem Internet und dem LAN erreichbar
sein. Sind SMTP- und POP/IMAP-Server auf einer Maschine, sind die
Postfächer aus dem Internet zu erreichen.
Aus diesem Grund wird der Mailserver in das LAN verbannt, wodurch
er gegen Eindringlinge aus dem Internet durch die Firewall geschützt
ist. Damit die Mails weiterhin zugestellt werden können, wird
der Store and Forward Proxy eingesetzt.
Log-Überwachung und Remote-Logs
Sollte ein „Hacker“ in Ihre Firewall eindringen, so
müssen Sie es auf jeden Fall feststellen können. Die meisten
„Eindringlinge“ zerstören auf den „gehackten“
Systemen nichts – sie nutzen sie einige Zeit als Plattform
für weitere Angriffe gegen andere Rechner. Um die Einbrüche
zu verschleiern, wird ein Angreifer die Logfiles (falls vorhanden)
modifizieren oder löschen.
Deshalb kann die ComniPort-F die Protokolldateien
auf anderen Rechnern im LAN ablegen oder „online“ auswerten
und per Mail agieren, bevor der Angreifer die Log-Dateien modifizieren
oder löschen kann.
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